Trias

TRIAS- Triggerpunktauflösung durch Akupunktur zur Schmerztherapie

 

Was sind Triggerpunkte?

Es handelt sich um kleinste entzündliche Regionen, die durch akute oder chronische Überlastung in jedem Muskel auftreten können. In der Folge verspannen sich einzelne Muskelfasern und rufen ein für jeden Muskel typisches Schmerzbild hervor.

Durch eine Umschaltung im Rückenmark wird der Schmerz vom Patienten in der Regel nicht im betroffenen Muskel selbst, sondern mehr oder weniger weit entfernt empfunden. Dieses Phänomen nennt man: „muskulärer Übertragungsschmerz“ – es ist quasi der Schlüssel zum Verständnis.

So ist z.B. ein Muskel auf dem Schulterblatt oft für Schmerzen in Ellenbogen, Handgelenk und Hand, ein Muskel in der Wade für Schmerzen unter dem Fuß, in der Ferse und im Knie verantwortlich. Kopfschmerzen mit Sehstörungen können  durch die seitlichen Halsmuskeln ganz oder zum Teil hervorgerufen werden.

Diagnose und Therapie werden somit oft fehlgeleitet, da am Ort des Schmerzes und nicht am Ort der Ursache, dem u.U. weit entfernt liegenden Triggerpunkt, behandelt wird.

Triggerpunkte haben in der täglichen Schmerzbehandlung eine besondere Bedeutung. Nach Angaben der Literatur sind sie in über 80 % (zumindest teilweise) an der Entstehung akuter und chronischer Schmerzen beteiligt. 

Die Schmerzstärke durch muskuläre Verspannungen ist oft sehr hoch. Schmerzstufe 10 auf der Skala von 0 bis 10 wird von Triggerpunkten in einer Phase akuter Aktivität leicht erreicht. Der Schmerz wird als tief liegend und emotional schwer erträglich empfunden. Die Neigung zu chronischen Verläufen ist erheblich.

 

Wie sieht die Behandlung aus ?

 

Nach Festlegung eines Therapiekonzeptes  werden je nach Erkrankung 1-2 Sitzungen pro Woche durchgeführt. Bei jeder Sitzung werden  dann in den betroffenen Punkten Akupunkturnadeln gestochen und für ca 10- 20 Minuten belassen. Dieses Verfahren hat nichts mit der klassisch chinesischen Akupunktur zu tun und folgt anderen Therapiegrundsätzen. Allerdings finden sich viele Triggerpunkte auch an wichtigen klassisch chinesischen Akupunkturpunkten.

Beim Setzen der Nadel kann im Triggerpunkt ein lokaler Zuckungsreiz, ausgelöst werden. Dies wird oft als schmerzhaft wahrgenommen. Es Kann wie bei vielen alternativen Therapieformen zu einer primären Verschlimmerung der Beschwerden kommen. In mehreren Anwenderstudien beobachtete man eine sogenannte Nachwirkung, die z.T. noch 6 Wochen nach Beendigung der Akupunktur-sitzungen auftritt.

Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen.

Wenn Sie Fragen zur Triggerpunktakupunktur haben Sprechen Sie uns an. Unser Team informiert Sie gerne.