Stosswelle

Stosswellentherapie- Schmerzfrei durch Power-Schallwellen

 

Kalkschulter, Fersensporn, Tennis- oder Golfellenbogen – diese Beschwerden wurde man lange Zeit nur durch eine Operation wieder los. Inzwischen können sich viele Patienten den Gang in den OP, die Narkose und auch einen anschließenden Aufenthalt im Krankenhaus ersparen. Denn die Stoßwellentherapie, ein vergleichsweise junges Behandlungsverfahren,

das zunächst in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt wurde, ist hier in vielen Fällen eine wirkungsvolle und  schonende Behandlungsalternative.

 

Als Stoßwellen bezeichnet man in der Medizin hochenergiereiche Schallwellen, die durch Linsen gebündelt und anschließend in kurzen Impulsen (Stößen) zur Behandlung eingesetzt werden. Vor der eigentlichen Behandlung wird die schmerzende Behandlungsregion zunächst unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle exakt geortet. Der Schallkopf des Gerätes wird dann präzise auf das Behandlungsareal eingestellt. Anschließend wird die schmerzende Stelle in kurzen Intervallen mit bis zu 2000 Stoßwellen durchflutet. Der therapeutische Effekt der Therapie: Die Stoßwellen fördern die Regeneration des Gewebes, regen das Knochen-wachstum an und lösen Kalkablagerungen so auf, dass sie eigenständig vom Körper abgebaut werden können. Das umliegende Gewebe und die Haut werden durch die Behandlung so gut wie gar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Power-Schallwellen entwickeln ihre maximale Energie nämlich erst in der Tiefe. 

Auf Wunsch erhalten Sie auch eine örtliche Betäubung, damit Sie während der Therapie

keine Schmerzen spüren. In den meisten Fällen ist das jedoch nicht erforderlich.

 

Im Allgemeinen sind zwei bis drei Therapiesitzungen für einen anhaltenden Behandlungs-erfolg notwendig. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einer vierten oder fünften Behandlung. Viele Patienten spüren schon nach der Erstbehandlung ein deutliches Abklingen und Nachlassen der Beschwerden.

 

Eine Stoßwellenbehandlung empfiehlt sich als Behandlungsalternative bei folgenden Beschwerdebildern:

 

• Schlecht heilende Knochenbrüche

• Verkalkungen an der Schulter

• Tennis- oder Golfellenbogen

• Fersensporn

• Chronische Schultersehnenbeschwerden

• Chronische Achillessehnenreizung

• Chronische Sehnenentzündung im Bereich des Rollhügels des Oberschenkels

• Patellaspitzensyndrom (Reizungen der Kniesehne)

• Knochennekrosen

  

Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch, ob eine solche Therapie auch in Ihrem Fall eine erfolgversprechende Alternative sein kann